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Brennnesselfasern herstellen, alte Handwerkskunst neu entdecken

Die Brennnessel wurde schon in uralten Zeiten in vielen Teilen der Welt als Faserpflanze genutzt. Noch im 19.  Jahr­hundert war sie auch bei uns eine bedeutende Faserpflanze. Zu Fischernetzen bis zu feinster Wäsche wurde sie verarbeitet. Brennnesselfaser ist aufgrund ihrer antiseptischen und temperaturausgleichenden Wirkung besonders wertvoll. Diese besondere Qualität bleibt in der handwerk­lichen Verarbeitung besonders gut erhalten.

Im zweitägigen Kurs können wir vom Ernten bis zum Verspinnen diese besondere Seite der Brennnessel kennenlernen. Wir lernen, worauf es es bei der Ernte ankommt und wie man die Fasern aufbereitet. Wir drehen Kordeln aus Brennnessel und werden einen Faden aus Brennnessel an der Handspindel spinnen. Ein Beutel, Traumfänger oder Räucherbuschen kann dabei entstehen. Außerdem schöpfen wir ein Brennnesselpapier.

Nebenbei werden wir uns über viele weitere Aspekte der Heil- und Nahrungspflanze aus­tauschen und die Pflanze auch als Speise kennen lernen. Nebenbei gibt es spannende Brenn­nessel­geschichten und über­liefertes Heilwissen, wob­ei ich besonders auf die positive Wirkung der ­Brennhaare eingehen werde.

Die Brennnessel, einer der wertvollsten Pflanzen für uns Menschen!

 

Kursleitung: Mechtilde Frintrup
Phytopraktikerin (Heilpflanzenpraktikerin), Wildkräuterpädagogin, Buchautorin und Künstlerin, Schriftgestalterin und Grafikerin.

Nächste Termine:

  • 15.10.2027 – 17.10.2027
  • Ort:

    Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald, 33790 Halle
  • Kosten:

    300 € (inkl. Materialkosten)
    70 € Platz und Lebensmittelkosten
    Teilnehmer: Mindestens: 6; Maximal: 12
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