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Permakultur Einführung

„In der Permakultur geht es darum, landwirtschaftlich produktive Ökosysteme bewusst zu gestalten und zu erhalten, die so vielfältig, stabil und widerständig sind, wie natürliche Ökosysteme. Es geht um eine harmonische Verbindung zwischen Landschaft und Mensch. Diese Verbindung soll die Bedürfnisse der Menschen nach Nahrung, Energie und Lebensraum und anderen materiellen und nicht materiellen Bedürfnisse auf eine nachhaltige Art und Weise erfüllen.“ Bill Mollison 1988

Das ist der Ursprung der Permakultur. Sie zeigt Alternativen zu unserer modernen Lebensweise, die viele Ressourcen fordert und die Natur und die Menschen aus dem Gleichgewicht bringt. Permakultur hilft eine neue Verbindung zwischen Mensch und Natur zu entwickeln. Mit den Grundlagen einer solchen Lebensweise wollen wir uns an diesem Wochenende beschäftigen. Dabei verbinden wir eine permakulturelle Herangehensweise mit Methoden aus der Wildnispädagogik. Was macht Permakultur aus? Was sind die grundlegenden Werkzeuge? Wie wende ich Permakultur (bei mir Zuhause) an? Diesen Fragen nähern wir uns durch Übungen, praktische Projekte und Fachinformationen.

Als Permakultur – Einführungskurs ist der Kurs besonders für Einsteiger der Permakultur geeignet. Auch wenn einige grundlegende Wildnisfertigkeiten teil des Wochenendes sein werden, eignet sich der Kurs sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene der Wildnispädagogik. Für alle Wildnispädagogen wird es eine Chance sein bekannte und neue Themen aus dem Blinkwinkel der Permakultur zu betrachten und für sich nutzbar zu machen.

Nächste Veranstaltungen:

Permakultur-Einführung
15.-18.04.2021

Ort:

Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald
Mödsiek 42, Halle (Westfalen)

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Wilde Gärten als Ökosystem gestalten
25.-30.07.2021

Ort:

Primitiv-Camp der Natur- und Wildnisschule
Ed, Darlsland, Schweden
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Die Dozierenden:

Die Suche nach alternativen, naturverbundenen Lebensmöglichkeiten brachte Clara Hencke (Jahrgang 91) 2011 mit Permakultur in Kontakt und im Jahr 2014 auch mit Wildnispädagogik. Durch die Mitarbeit in verschiedenen Permakulturprojekten bringt sie einen reichen Erfahrungsschatz zu Gemüseanbau und Obstbaumpflege mit. Ihre praktischen Fertigkeiten ergänzte sie in der Permakultur-Ausbildung mit (Planungs-) Wissen. Seit Frühjahr 2018 ist sie akkreditierte Permakulturdesignerin durch die Permakultur Akademie. Besonders interessiert sie sich für die Verbindung von Permakultur und Wildnispädagogik.

Samuel Schubert (Jahrgang 96) hatte 2014 ersten Kontakt mit Wildnisfertigkeiten. Fasziniert vom Leben in Verbindung mit der Natur stieg er immer tiefer ein. Seit einem Praktikum in der Wildnisschule Teutoburger Wald gibt er dort Basiskurse und macht die Ausbildung zum Wildnislehrer. Die Permakultur lernte er durch Planungen und Umsetzungen kennen. Besonders intensiv hat er sich mit den Themen Waldgarten, Obstbaumlebensgemeinschaften und Komposttoiletten auseinandergesetzt. Außerdem begeistert er sich für das Thema Landschaften lesen, also dem erkennen und nutzen von Geländestrukturen, Mikroklima und anderen Zusammenhängen, die einen Ort besonders machen.

 

Die beiden studieren in Eberswalde “Landschaftsnutzung und Naturschutz”. Ihnen ist es wichtig das, was sie von Wildnispädagogik und Permakultur lernen, in ihrem Alltag durch einen konsequent einfachen Lebensstil umzusetzen. Eine zentrale Bedeutung dafür hat der 1400m² große Garten, den sie zusammen mit Freunden gestalten und nutzen.