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Der Weg


1999 gründeten Christa und Gero die Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald. Der rege und grundlegende Austausch mit den Pionierkollegen führte zu, verschiedenen Zusammenschlüssen wie auch das Wildnisschulennetzwerk W.I.N.D.

„Wildnisschule“ mit seiner so ganz eigenen und uralten „Pädagogik“ sollte nun neben Erlebnis-, Wald- u. Naturpädagogik etabliert werden. Ein Team dieser Wildnisschule entwickelte dann über ein Jahr die die 1. Weiterbildung „Wildnispädagogik“, welche 2003 erstmalig in Deutschland in Kooperation mit der VHS Köln stattfand. Die „Wildnispädagogik“ war geboren. Mit verschiedenen Standpunkten im Teutoburger Wald, Rheinland, Marburg und Rheinland-Pfalz brauchte die Schule nun plötzlich entsprechend mehr Teamer und ist mit Kursen und Teamern bis heute kontinuierlich gewachsen.

Unser Anliegen ist, Menschen zu begeistern mit uraltem Wissen über das einfache Leben außerhalb der vier Wände. Die intensive Beschäftigung mit den Wildnisschulthemen ermöglicht Menschen ihre eigenen Wildniswege zu begehen, die wir begleiten. Hierfür haben wir, neben einem vielfältigen offenen Kursprogramm seit 2007 ein Mentorprogramm mit den Ausbildungswegen Wildnismentor*in und Wildnislehrer*in entwickelt.

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Der Traum


Wenn das Alte Wissen über die Regeln von Gemeinschaft und natürlichen Kreisläufe wieder alltäglich sind.
Wenn junge und alte Generationen wieder zusammenleben.
Wenn alle Menschen wahrhaftig sind und ein Leben für die zukünftigen Generationen entsteht.

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25 Jahre


Wenn wir zurückschauen, ist vom ersten Basiskurs mit sieben Teilnehmern auf der Wiese nicht mehr viel übrig. Die Schule und das Team sind gewachsen, viele Menschen befinden sich bei uns über viele Jahre in Ausbildung, womit neue Wildnisschulen, -projekte bzw. -initiativen heute entstehen. Schuleigene Lehrplätze in Deutschland und Schweden, die wir mit viel Leidenschaft und Hingabe pflegen, ermöglichen uns die Kurse. Die heute zahlreichen Aufgabenbereiche sind seit 2020 mit Gründung einer GmbH auf mehrere Schultern verteilt.

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Wie alles begann


Mit 18 Jahren hatte Gero auf der Suche nach dem Weg für sein Leben schon früh die Vision einer „Lebensschule“. Seiner großen Leidenschaft in Einfachheit draußen zu leben folgend, war er oft allein und später als Sportlehrer, Reisebegleiter, Kanuguide, Trainings- und Sportwissenschaftler in der Welt rumgekommen. Mit 26 Jahren fiel ihm in einem Antiquariat in Münster ein Buch von Tom Brown in die Hände, welches ihm sieben Jahre später die klare Richtung im Leben geben sollte: „Der Fährtensucher“, für damals 7 DM erstanden, ließ ihn nie wieder los und schickte ihn auf eine Reise bis zum heutigen Tag! Wildnisschule wurde schließlich sein Leben und nicht nur Seins, denn wenig später auch das von Christa Bastgen.

Es waren die Pionierzeiten von Wildnisschule in Deutschland Mitte der 90iger Jahre, als man sich in der Küche der beiden im Teutoburger Wald öfter zusammenfand, um Wildnisschule gemeinsam in Deutschland aufzubauen und sich auszutauschen: So lernten die beiden sehr früh Wolfgang Peham, Rainer Besser, Reiner Lensch, Patrick Schank (), Peter Bauer, Ralf Müller, u.a. aus der Riege der Pioniere kennen. Alles Leute mit eigener Wildnisschule, die bis zum heutigen Tag nicht nur alte Wildnisschulweggefährten sind, - auch langjährige Kollegen im Team der Wildnisschule, Kooperationspartner und wertvolle Freunde!

Ausbildungen u.a. bei Tom Brown, John Young, Gilbert Walking Bull, Ailo Gaup und Manitonquat mit viel „Dirtime“ halfen Gero. Im Frühjahr 1997 fand bereits der erste Basiskurs statt, mit sieben Teilnehmern auf einer Wiese bei Bielefeld, zeitgleich der Grundstein für unsere Wildnisschule heute. Danach folgten schnell weitere Kurse. Gemeinsam mit Christa, die sich um Orga und Verpflegung kümmerte, bekam die Sache langsam Routine.

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